Im kommenden Wintersemester bieten Prof. Hans-Jürgen Feulner und Dr. Martin Berger ein Seminar an, in dem die Liturgie als Mittelpunkt des kirchlichen Lebens – herausfordernd in ihrer Gestaltung und wandlungsfähig in ihrer Komposition – behandelt wird. Universale liturgische Vorgaben und konkrete Praxis vor Ort stehen oft in einem Spannungsverhältnis: Was ist erlaubt und was nicht? Was ist pastoral notwendig, was sinnvoll? Das Seminar nimmt diese Spannung zwischen liturgischem Recht und gelebter Praxis kritisch in den Blick. Theologisch fundiert und praxisnah soll gezeigt werden, wie Liturgie lebendig gefeiert werden kann, ohne ihre Wurzeln und Kraft zu verlieren.