Martin Berger erhält den Balthasar-Fischer-Preis 2026
Universität Wien
↳ Katholisch-Theologische Fakultät
↳ Institut für Historische Theologie
↳ Fachbereich für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie
An der Universität Wien ist das Fach Liturgiewissenschaft mit der Sakramententheologie verbunden. Die Lehrkanzel - so in der Chronik der Katholisch-Theologischen Fakultät ersichtlich - wurde am 8. Februar 1967 eingerichtet.
Nach ihrem Selbstverständnis liegt der Schwerpunkt auf einer vergleichenden historisch-systematischen Methodik unter besonderer Einbeziehung und Berücksichtigung der Sakramententheologie.
Ihre Hauptaufgabe in Forschung und Lehre ist die theologisch-wissenschaftliche Reflexion des Glaubens, wie er in den geschichtlich gewordenen Feiern der sakramentlichen Feiern des christlichen Gottesdienstes der verschiedenen kirchlichen Gemeinschaften der Vergangenheit und Gegenwart Gestalt annimmt.
Seit dem II. Vatikanischen Konzil gehört die Liturgiewissenschaft zu den Hauptfächern der theologischen Ausbildung.
“Das Lehrfach Liturgiewissenschaft ist in den Seminaren und den Studienhäusern der Orden zu den notwendigen und wichtigen Fächern und an den Theologischen Fakultäten zu den Hauptfächern zu rechnen. Es ist sowohl unter theologischem und historischem wie auch unter geistlichem, seelsorglichem und rechtlichem Gesichtspunkt zu behandeln ... .”
Die Liturgiewissenschaft beschäftigt sich mit den vielfältigen Formen des christlichen Gottesdienstes („Liturgie“) und seinen Voraussetzungen auch in ökumenischer Perspektive:
Die Liturgiewissenschaft, an unserer Fakultät verbundenen mit Sakramententheologie, versteht sich als theologische Disziplin, die Fragestellungen aus exegetischer, historischer, systematischer, rechtlicher und pastoraler Sicht miteinander verbindet:
Dafür bedient sich die Liturgiewissenschaft auch anderer außertheologischer Wissenschaften, wie z.B. der Soziologie, der Religionswissenschaft, der Archäologie, der Paläographie oder der Musik- und Kunstwissenschaften.
Die Liturgiewissenschaft (und Sakramententheologie) macht durch ihre Beschäftigung mit der Liturgie – nach der Heiligen Schrift als Teil der christlichen Tradition die zweite Quelle des Glaubens – deutlich, dass die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Glauben auch die liturgische Feier des Glaubens berücksichtigen muss (lex credendi - lex orandi).
9. Juni 2026 um 17:30 Uhr, SR1 Schenkenstraße 8-10, 1010 Wien
Hier finden Sie den Reiseblog zur Exkursion vom 10. - 16. Mai 2026 nach Rom
Geschichte, Kontexte und Liturgien
Vortrag von Prof. Feulner an der Katholischen Universität von Amerika
23. März 2026 um 17:00 Uhr
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